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       Projektvorgaben


Menü: Projekte->Erfassen.

 

Es ist möglich, die Projektvorgaben bereits bei Neuanlage eines Projekts zu definieren.

Ebenso ist es aber möglich, diese Vorgaben später, im Bearbeitenmodus eines beliebigen Dokuments, zu setzen oder zu ändern.

Hier wird letztere Möglichkeit beschrieben.

Um die Projektvorgaben editieren zu können, wird unten im Erfassen auf den Schalter "Projekt" geklickt.

 

Um zum Projekt angelegte externe Dokumente direkt zu öffnen, klicken Sie doppelt auf den entsprechenden Eintrag im der Baumstruktur links unter "Korrespondenz".

Externe Dokumente können im Programm-Modul Dokumentenverwaltung angelegt oder dem Projekt zugewiesen werden.

 

Karteikarte "Adresse":

 

Im linken Bereich sind alle vorhandenen Dokumente gelistet.

Rechts sind die Informationen zu Kundenadresse, Datum, Unser Zeichen, Ihr Zeichen, Rechnungsanschrift und Betreff hinterlegt.

 

Die Adresse kann geändert werden. Es kann außerdem über den Schalter "Kunde suchen" ein völlig anderer Kunde aus dem Adressenstamm diesem Projekt zugeordnet werden.

 

Der Schalter "erweiterte Adresse" ermöglicht die Zuweisung einer Adresse mit längeren Anschriftszeilen (40 Zeichen pro Zeile), die dann für den Druck der Dokumente dieses Projekts verwendet wird. [Einzelheiten zur erweiterten Adresse]

 

Geändert werden kann ebenfalls das Datum, Unser und Ihr Zeichen sowie der Betreff.

Für den Betreff stehen 5 Zeilen zur Verfügung. Diese werden beim Ausdruck später mit ausgegeben. Kann aber auch im Bearbeitenmodus direkt editiert werden.

 

Das Zuweisen einer Rechnungsanschrift bewirkt, dass beim Druck von Rechnungen oder Gutschriften statt der Kundenadresse die abweichende Adresse gedruckt wird. Für das Verbuchen der Rechnung ins Rechnungsjournal wird aber das originäre Kundenkonto verwendet.

 

Eine abweichende Rechnungsanschrift kann durch Klick auf die Schaltfläche "Rechnungsanschrift wählen" zugewiesen werden. Zuvor muss per Schalter "Rechnungsanschrift neu" oder in der Adressverwaltung eine Rechnungsanschrift angelegt worden sein. [Anlegen von Rechnungsanschriften]

 

Um eine zugewiesene Rechnungsanschrift für das Projekt wieder zu entfernen, verwenden Sie den Schalter "keine Rechnungsanschrift".

 

 

Schalter "Zoom": Klick auf diesen Schalter vergrößert den rechten Fensterbereich. Nochmaliger Klick setzt die Anzeige wieder zurück.

 

Karteikarte "Vorgaben":

 

 

Grundrabatt: Hier wird bei Projektneuanlage der Rabatt (Nachlass) eingetragen, der in der Adresse des Kunden hinterlegt ist. Dieser kann aber hier projektweise geändert werden.

Erlöskonto: Beim Verbuchen einer Rechnung wird das Erlöskonto ins Rechnungsjournal übernommen. Wird hier kein Erlöskonto hinterlegt (=0), wird beim Verbuchen das Erlöskonto aus den Betriebsdaten herangezogen.

Kostenstelle/Kostenträger: Soll das Rechnungsjournal später an die Eurofibu übergeben werden, kann es Sinn machen, hier vor Verbuchen einer Rechnung eine Kostenstelle oder/und einen Kostenträger zu hinterlegen. Dabei ist zu prüfen, wie viele Stellen für die Kostenstelle / den Kostenträger in der jeweiligen Fibu-Version erlaubt sind.

DEL-Notiz: Interessant fürs Elektrohandwerk (Kupferzuschlag). Bei Projektanlage wird hier automatisch der im Firmenstamm hinterlegte Wert übernommen. Lesen Sie alles über Kupferzuschläge im Tutorial Kupferberechnung.

Positionsabstand: Hier wird ebenfalls bei Projektanlage die Vorgabe aus dem Firmenstamm übernommen. Änderungen hier bewirken, dass für ab Änderung eingegebene Positionen dieser neue Positionsabstand gilt. Die Positionen können z.B. statt fortlaufend (1 => 001, 002 ...) z.B. in Zehnerschritten (10 => 010, 020 ...) angelegt werden.

Kalkulationsebene: Standard ist Ebene 1. In der Positionskalkulation (F3 / F4) kann man eine andere Ebene einstellen, die dann für alle Positionen des Leistungsverzeichnisses gilt. Insgesamt sind 3 Ebenen verfügbar.

Einheitspreise / Lohn/Material getrennt: Wenn "Lohn/Material getrennt" ausgewählt wurde, erhält jede neue Position diesen Status. Beim Ausdruck wird dann für diese Positionen Lohn, Material ... gesondert ausgewiesen.

MwSt: Hier wird bei Anlage des Projekts der in den Betriebsdaten hinterlegte Satz übernommen. Der erste Satz entspricht Feld 1 in den Betriebsdaten. Mit diesem Satz wird standardmäßig gerechnet. Für den Fall, dass die Steuerschuldnerschaft nach §13 UStG beim Rechnungsempfänger liegt, ist für Satz 1 0% einzutragen.

Der zweite Satz wird nur herangezogen, wenn in einer Rechnung Artikel einen anderen MwSt-Satz ausgegeben werden müssen. Dieser Satz entspricht Feld 3 in den Betriebsdaten.

Sicherheit brutto/netto: Hier hinterlegt man die Sicherheit, die beim Rechnungsdruck abgezogen/ausgewiesen werden soll.

Abrechnungsart: Welche Abrechnungsart für Sie in Frage kommt, klären Sie bitte vorab mit Ihrem Steuerberater. Die hier vom Programm bereitgestellten Formen sind lediglich Möglichkeiten der Abrechnung von Teil-, Abschlags- und Schlussrechnungen, die nicht in jedem Fall für Sie zutreffend sein müssen.

Standard: Standardabrechnung mit dem oben angegebenen USt-Satz.

Netto: In der Teilrechnung soll keine MwSt ausgewiesen werden. Der Rechnungsempfänger ist Steuerschuldner (§13 UStG).

MwSt getrennt: Diese Option kann verwendet werden, wenn vor dem 01.01.2007 bereits eine oder mehrere Teilrechnungen mit 16% USt gelegt wurden. Weitere Teilrechnungen werden ab 2007 mit dem dann gültigen USt-Satz von 19% gelegt. Auf der VOB-Abrechnungs-Seite werden in diesem Fall die kumulierten Rechnungsanteile für 16 und 19% USt getrennt ausgewiesen.

 

Tipp: Für Projekte, bei denen bereits vor dem 1.1.2007 Teil- oder Abschlagsrechnungen mit 16% USt gelegt wurden, und in 2007 weitere Rechnungen mit 19% USt gelegt werden sollen, wird die Umsatzsteuer nachgefordert, wenn Sie die Abrechnungsart "Standard" wählen. Soll nicht nachgefordert werden, wählen Sie die Abrechnungsart "MwSt getrennt".

 

kumulierte Abrechnung: Ist diese Box aktiviert, wird im Summenblock der jeweiligen Rechnung immer der Gesamtbetrag aus allen Teilrechnungen ausgewiesen. Daraus wird mit MwSt der Bruttobetrag errechnet. Von diesem Betrag zieht das Programm dann die Bruttobeträge der Vorrechnungen ab.

Zu-/Abzugsart: Hier können Abzüge wie Bauwesenversicherung oder Baustrom eingetragen werden. Diese werden in Rechnungen (Direktrechnung) sowie Teil-, Abschlags- und Schlussrechnungen ausgewiesen. 4 Sätze sind möglich. Es können prozentuale und absolute Abzüge vom brutto oder netto eingegeben werden. Ein Zuzug ist mit negativem Vorzeichen einzugeben!

Skonto / Fälligkeit: Hier können Sie pro Dokument (Angebot, 1. Teilrechnung, 2. Teilrechnung usw.) Zahlungsbedingungen festlegen.

Wenn nichts eingetragen wird, werden standardmäßig die in der Adressverwaltung des Kunden hinterlegten Zahlungsbedingungen verwendet.

Die Zahlungsbedingungen werden beim Druck in die entsprechenden Platzhalter (#1, #2, ..., #7) und in das Journal übernommen.

Angebote, Auftragsbestätigungen verwenden den Zähler 0 (erste Spalte).

Rechnungen werden nach Druck im Journal abgelegt. Bei der Übergabe des Rechnungsjournals an die Syska-Eurofibu per Datei (bube.txt) werden die Zahlungsbedingungen übergeben und dort, falls nicht vorhanden, angelegt (2% Skonto, Skontozahlungsziel: 10 Tage, Fälligkeit: 30 Tage erhalten den Schlüssel 301020). Eine Übergabe per OFCK-Schnittstelle ist nicht möglich.

 

 

Wiedervorlage: Hier können Sie einen Wiedervorlagetermin eintragen. Die Verwaltung der Wiedervorlagen erfolgt im Menü Projekte, Wiedervorlage.

 

Karteikarte "Kalkulation":

 

Bei Anlage des Projekts werden hier für alle Ebenen die Vorgaben aus den Betriebsdaten herangezogen. Änderungen der Faktoren oder das Festlegen auf einen Festpreis (0...10) wirken sich nur für neu anzulegende Positionen dieses Projekts aus. Vorhandene Positionen bleiben von Änderungen unberührt.

Ausnahme: Die Änderung der Lohnnebenkosten wirkt genau dann im Lohnwert bereits vorhandener Positionen, wenn der Cursor im "Erfassen" in einer der Betreffzeilen steht, während die prozentualen oder die festen Lohnnebenkosten hier geändert werden.

 

 

Ist das Ankreuzfeld "Festpreis" aktiviert, werden, wenn Material oder Standardleistungen ins Projekt geholt werden, diese mit den in den Stammdaten hinterlegten Festpreisen geholt.

Festpreis 0 = Verkaufspreis.

Festpreis 1 bis 10: Festpreise 1 bis 10 werden übernommen.

Wird hier kein Festpreis vordefiniert, wird bei Übernahme aus den Stammdaten der Einkaufspreis, multipliziert mit den Kalkulationsfaktoren, übernommen.

Arbeiten Sie in Kalkulationsebene 1, brauchen Sie auch nur im oberen Fensterdrittel Einstellungen vornehmen.

 

Karteikarte "Baustelle":

 

Hier hinterlegen Sie weitere Informationen zur Baustelle. Es handelt sich hier um reine Infofelder. Ausnahme: Das Feld Baustelle. Nach diesem kann bei Projektsuche gesucht werden! Es wird also empfohlen, dieses Feld zu füllen.

 

 

Karteikarte "Positionen":

 

Hier wird ein Positionsexplorer angezeigt. Klickt man eine Position an, erhält man weitere Informationen.

 

Karteikarte "Zahlungen":

 

Hier erhalten Sie einen Überblick über die gebuchten Rechnungen dieses Projekts mit Zahlstatus.


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